Christine Viglezio

Über mich:
Ich habe Jahrgang 1956 und bin in Biel aufgewachsen. Dort habe ich sowohl das literarische Gymnasium besucht, wie auch die Ausbildung im Pflegeberuf absolviert. Mir hat die Fotografie schon immer gefallen, doch sie trat dann aber über all die Jahre meiner Berufstätigkeit oft an zweite Stelle.

Meine Fotografie:
Jetzt habe ich mich neuen Aktivitäten zugewandt, die weniger mit dem kranken Menschen zu tun haben. So habe ich nun Zeit, den Fotokurs beim M-ARt (Migros Klubschule) zu besuchen. Dank der Fotografie nehme ich meine Umwelt viel bewusster und genauer wahr, ich sehe sie oft "durch die Linse".

Mein Austellungsprojekt: Runde Körperlinien
Die Fotografie basiert auf der Realität und der Darstellung der Wahrheit. Wenn ich dies begriffen habe, so erlaubt mir das Fotografieren, die Wirklichkeit, die ich durch das Okular sehe, auf meine Art zu interpretieren und ich kann die von mir empfundene Stimmung sichtbar machen. Die Schwarz-Weiss-Fotografie ist wie Yin und Yang, zwei entgegengesetzte Begriffe, die, obschon sie sich miteinander verbinden und aufeinander bezogen sind, die eigene Identität nicht verlieren. Wie der Tag und die Nacht, oder das Licht und der Schatten, keiner der beiden kann nicht ohne den anderen sein. Die Grautöne, die in der natürlichen Bewegung des Lichtes vorhanden sind, modellieren die Formen und geben ihnen eine Struktur. Die Komposition der abstrakten, runden Körperlinien als eigenständige, formale Bildelemente ergibt durch Licht und Schatten eine dreidimensionale Form und ruft Assoziationen und Emotionen hervor. Runde Linien und Formen schaffen Ruhe und Ausgewogenheit, wirken vollendet und ganzheitlich. Die geschwungene Linienführung  erinnert an die weiche Hügellandschaft der Langhe im Piemont, die durch die Harmonie und die unendlichen Wellenbewegungen der Weinberge geprägt ist.